Montag, 28. Mai 2012

Bin ich eine maximila-Frau!? Auch "normale" Busen passen nicht in Blusen!

„Hach, ich find eure Blusen so schön, aber so viel hab ich leider nicht, dass ich sie tragen könnte…“

sagte ich meinen Freundinnen, den Gründerinnen von maximila, als sie mir letztes Jahr online ihren Shop und zum Anfassen auch die ‚Victoria‘ Bluse mit kleinem Vichy-Karo zeigten. Mit meinen 70 C bei Kleidergröße 34/36 passe ich eigentlich in ‚Standardgrößen‘ ganz gut rein. Ganz selten sind Kleider und Blusen ‚obenherum‘ mal etwas zu eng, vor allem, wenn sie aus wenig dehnbaren, abendtauglichen Materialien wie Seide oder Viskose ohne Elastan sind.

Letzte Woche wurde ich eines Besseren belehrt, als ich mir im ZARA-Onlineshop ein Denimhemd (Jeanshemden sind back und NATÜLICH muss ich bei diesem Trend auch mitmachen! J) aus 55% Lyocell, 43% Baumwolle und 2% Elastan bestellte. Da es dem Material nach sehr dehnbar/anschmiegsam schien und dem Foto nach auch eher eng getragen werden sollte, bestellte ich mir vorsorglich mal eins in Größe S und eines in Größe XS.



Das Hemd (übrigens ein sehr angenehmes Material) saß in XS eng, aber wie ich finde, recht gut an Schultern, Armen & Taille… aber nicht an der Brustpartie! KLAFF…SPANN… Durch diesen Schlitz kann man ja eine Mammografie durchführen!! Ich muss sagen, ich kannte dieses Erlebnis bisher eher aus Erzählungen von maximila-Frauen und bin  -  fast ein bisschen stolz – zu meiner Mitbewohnerin gegangen, um ihr den klaffenden Schlitz zu zeigen und zu sagen: „Guck mal, sooo viel Busen hab ich, ich muss jetzt auch bei maximila einkaufen“ J



Also gut, dann muss es wahrscheinlich die S sein, dachte ich mir, nur um dann wieder enttäuscht zu werden. Das Hemd saß zwar wie gehabt körpernah und gut, aber am Busen klaffte es immer noch! Zwar nicht mehr so extrem wie in Größe XS, aber mein BH (übrigens kein Push-up, wie ich ihn manchmal trage, sondern mein freizeitlicher ich-will-heute-niemanden-aufreißen-Sloggi-Baumwoll-BH, nur ganz leicht gepaddet!) war leider deutlich durch den Schlitz zu erkennen, vor allem von der Seite.  Sehr uncool! Und schade. Hatte in meinen Gedanken schon  Jeanshemd-Outfits geplant: Reingesteckt in meinen bunten kurzen Seidenrock, mit meinem schwarzen Bleistiftrock, etc…


Was schließen wir daraus? Ich will hier keine Diskussion à la „Die Modeketten schneidern alle nur für magersüchtige Teenager“ eröffnen, aber ein bisschen seltsam ist es doch schon, dass so ein Hemd, das auch noch aus so einem dehnbaren Material und mit recht eng sitzenden Knöpfen ausgestattet ist, anscheinend nur einer Person mit Brustumfang unter 88 cm zu passen scheint.  
Klar, beim Model klafft nichts – aber da sehe ich auch wirklich nicht viel Busen. Dieser  Trend, ‚Blüschen‘ und Hemden hochgeschlossen zu tragen, passt wohl einfach nicht so gut zu kurvigen Figuren. Bzw. diese Teile sind (bei ZARA) wohl einfach nicht für Frauen mit etwas Busen geschnitten.
Fazit? Die Modeindustrie hat es geschafft, dass ich mich jetzt ‚vollbusig‘ nennen darf. Willkommen im Club der maximila-Frauen ;-)



Sonntag, 13. Mai 2012

Kleine Versuche mit großen Körbchen

Seit ein paar Jahren wasche ich meine BHs nur noch mit der Hand. Denn trotz 30°C Wäsche und Waschbeutel hatte ich immer das Gefühl, dass sie nach jedem Waschgang in der Waschmaschine um mindestens eine Körbchengröße geschrumpft waren. Fatal, wenn man schon mal bei den speziellen Marken seine richtige Größe gefunden hat und der BH dann trotzdem zu klein wird!

Normalerweise nehme ich meine BHs einfach mit unter die Dusche, weiche sie gut unter fließendem Wasser ein, gebe eine große Portion ‚Rei in der Tube‘ darauf, schäume sorgfältig, lasse sie etwas einweichen, während ich mir genüsslich die Haare wasche (schon wieder zu viel Männerfantasie? :D), und spüle sie dann unter viel fließend Wasser wieder ab. Das funktioniert hervorragend und ist bequem, weil ich die gewaschenen BHs im Anschluss gleich zum Abtropfen und Trocknen in der Dusche hängen lassen kann. Der Nachteil aber ist: Die Methode verbraucht sehr viel Wasser, da während der ganzen Prozedur die Dusche läuft.

Wie ich neulich wieder las, verbraucht jede/r Deutsche im Schnitt 127 Liter Trinkwasser pro Tag. Das ist unglaublich viel, und ich will natürlich nicht, dass wir Frauen mit großer Oberweite am Ende schuld sind ;-).
Deshalb habe ich mir heute Morgen (Sonntags hab ich immer am ehesten Zeit für solche Haushalts-Optimierungen) eine Alternativmethode überlegt: Ich wollte den BH - übrigens ein gepaddeter Fantasie Smoothing-T-Shirt BH, Größe 70 H - in einer möglichst kleinen, mit Wasser und etwas Waschmittel gefüllten Schüssel einweichen und dann nur noch auswaschen. Klingt umweltfreundlich und unkompliziert noch dazu, oder?
Schaut euch mal an, zu welcher Schüssel ich nach mehreren Versuchen greifen musste, um den BH komplett darin versenken zu können! Irgendwie hab ich ihn doch nicht soooo groß eingeschätzt! J



Unter einer Salatschüssel mit 25 cm Innenbreite ging gar nix! Und ich frage mich jetzt ernsthaft, was wäre, wenn ich einmal schwanger werden sollte und mein Busen und damit die BHs noch weiter wachsen. Dann muss ich mir wohl einen neuen Putzeimer zulegen – oder gleich die ganze Badewanne einlassen J

BH-Pflege-Expertin, anyone?
Einen schönen und trotz dieses Themas wasch- und putzfreien Sonntagabend wünscht euch
Ina Li

Mittwoch, 2. Mai 2012

Der Gurt und der Busen. Oder: Bleib, wo Du bist!

Männer, aufgepasst! Thema heute: Autos und BusenJ

Leider geht es aber nicht um Männerfantasien à la ‚car stuck girls‘ (Kennt ihr die jemand? Bei Wikipedia gibt’s unverfängliche, seriöse Informationen dazu), sondern um ein echtes Dilemma im Kurven-Kosmos!

Ich fahre berufsbedingt viel und auch gerne Auto (Darf man so was überhaupt noch sagen?). 

Als in den 70er Jahren in Deutschland die Gurtpflicht eingeführt wurde, hatten viele Frauen angeblich Angst vor dennegativen Auswirkungen auf Form und Volumen des Busens“. Über dieses Stadium ist die moderne Frau selbstverständlich längst hinweg. Und unter all den Sorgen, die wir Frauen mit viel Oberweite haben, steht eine ‚Volumenreduktion‘ wohl meistens nicht an erster Stelle J

Und doch so kann so ein Autogurt ganz schön nervig sein. Denn bei viel Oberweite läuft der Gurt eben nicht wie auf dem Bild einfach in einer direkten Linie von der Schnalle bis nach oben. Denn da müsste er ja über die stärkste Stelle der Brust, und die ist bei uns bekanntlich hoch und rund. Er rutscht zur Seite, und zwar nach oben. Sucht sich seinen Weg steil durch die Mitte der beiden Brüste. Und weil er dadurch am Hals entlang läuft, kratzt und nervt das vor allem bei langen Autofahrten!
Es scheint, auch die ein oder andere ‚nachgerüstete‘ Promifrau kennt dieses Problem: Klick

Ihn unterhalb des Busens laufen zu lassen, sieht seltsam aus, und ist sicherheitstechnisch auch garantiert bedenklich. Also beißen wir in den sauren Apfel, rücken den Gurt gelegentlich zurück auf den Busen und hoffen: „Bleib doch einfach, wo Du bist!“ – während er sich in aller Ruhe wieder seinen Weg mitten durch unser Dekolleté bahnt. Kann man ihm nicht verübeln, denn da ist es bekanntermaßen ja am schönsten ;-)
Dieses fantastische Retro-Video hab ich noch zum Thema Frau-Auto-Busen gefunden und will es euch nicht vorenthalten...Ich schmeiß mich weg!



„Ist die Frau jung und hübsch, kommt die Hilfe meist schnell. Leider lässt sie manchmal auf sich warten, wenn die Figur nicht mehr so makellos ist.“


Ihr lieben Kurvenfrauen, wie fahrt ihr denn Auto? Und, nein, ich frage nicht, ob ihr beim Öffnen der Türen auch immer Radfahrer vom Rad fegt, sondern ob ihr die Probleme mit dem Sicherheitsgurt kennt!

 LG eure Ina Li


Freitag, 30. März 2012

Sport. Oder: „Renn du mal mit zwei Honigmelonen vor der Brust!"

Der Wäschehersteller Triumph postete neulich auf seiner facebook-Seite was Lustiges über die so-genannte „Fruit Method of Bra Measurements“:

“Did you know that an old-time dressmaker refer to the fruit method of bra measurements? This commonly labels A cups as „half lemons“, B cups as „half-oranges“, C cups as „half-grapefruits“, and D cups as „half-melons“. What kind of melon has never been specified…”

Also, alles klar:

A-Cup: halbe Zitronen
B-Cups: halbe Orangen
C-Cups: halbe Grapefruits
D-Cups: halbe Melonen 

(Juhu, hier fängt meine Größe langsam an! Was ist noch größer als Melonen?? Dann: Ernüchterung. Das Modell endet hier :( )

Dass diese Einteilung in A = klein, D = groß völliger Blödsinn ist und grundsätzlich der Buchstabe nicht viel über den Brustumfang und die ‚Größe‘ einer Brust aussagt, ist ja zum Glück inzwischen schon vielerorts diskutiert worden –  wenn vielleicht auch noch nicht ganz in der Gesamtbevölkerung angekommen...

Trotzdem finde ich den „Fruchtvergleich“ urkomisch – habe ich doch neulich eine gute Freundin zum Prusten gebracht, als ich ihr auf die Frage, warum ich denn nicht beim B2RUN, dem jährlichen Firmen-Marathon, mitmache (ein bisschen motzig, ich geb’s zu) antwortete: „Renn du mal mit zwei Honigmelonen vor der Brust, das würde dir auch keinen Spaß machen!“

Sport ist Mord sagen die einen. Ohne Sport könnte ich nicht leben die anderen. Für die meisten Frauen trifft wohl beides nicht zu. Fakt ist: Sport kann ein Teil unseres Wohlfühlprogramms sein. Wir haben Spaß daran. Meistens zumindest. Und den lassen wir kurvigen Frauen uns selbstverständlich auch nicht von einem großen Busen nehmen. Es gibt schließlich „gute Sport BHs“... Und hier muss ich mal ganz herzhaft lachen!

„Gute Sport BHs“!!!

Wie oft habe ich diesen Begriff schon gehört! Gerne noch verbunden mit dem Tipp „Man kann ja auch zwei Sport BHs übereinander tragen“. Nein, es tut mir leid, ich habe noch keinen Sport BH gefunden, der es mit meiner Oberweite aufnehmen konnte...

Mein aktueller, professionell gefitteter (!) High Tec Sport BH, für den ich knapp 100 € hingelegt habe, tut, was er kann. Er stützt hervorragend. Pilates, Zumba, Jukari, alles kein Problem. Aber Joggen oder gar Seilspringen?? Aus schmerzhafter Erfahrung weiß ich: Unmöglich, das kann gar nicht gehen! Da hilft nur, die Arme fest vor der Brust zu verschränken und an den Busen zu pressen. Dann bewegt sich nämlich fast nichts mehr. Nur eignet sich diese Technik auch nicht wirklich, um damit einen Halbmarathon zu absolvieren (Oder? Ich gebe zu, ich hab es noch nicht ausprobiert). Ich habe es aufgegeben. Und mein Sportprogramm auf Sportarten umgestellt, die weniger heftige Auf-und-ab-Bewegungen erfordern. Der Firmenlauf jedenfalls findet auch in Zukunft ohne mich statt….

Und wenn mir wieder mal jemand von „guten Sport BHs“ erzählt, dann bitte ich ihn/sie, sich mal vorzustellen, er/sie habe zwei Honigmelonen vor der Brust, verpackt in einen „guten Sport BH“. Keine Grapefruits, sondern Honigmelonen! Und dann bitte ich ihn/sie, jetzt in Gedanken bitte mal mit den zwei Honigmelonen im BH auf und abzuspringen. Glaubst du wirklich, die bleiben an Ort und Stelle???

So gesehen hat das alte Fruchtmodell der BH-Größen doch teilweise was Gutes! ;-)

Was habt ihr für Erfahrungen beim Sport gemacht? Gibt es hier Joggerinnen mit
viel Busen und wenig Problemen unter uns?

LG von Ina Li

Donnerstag, 1. März 2012

Der Ausschnitt. Oder: Schau mir in die Augen, Kleiner. Part II

Meine Mutter, die gerne mal alles Mögliche recherchiert, schickte mir nach meinem letzten Post einen Link auf einen Beitrag aus brustverein.de (Wie sie darauf kam? Ich weiß es nicht. Ich gehe sehr davon aus, dass sie keine Busenfetischistin ist. Aber der gute Verein scheint suchmaschinenmäßig einiges richtig gemacht zu haben ;-)) Aus Gründen des guten Geschmacks verzichten wir hier auf eine Verlinkung, aber wer Interesse hat, kann ja selbst mal googeln.

So berichtet ein Teilnehmer also von seinem ganz persönlichen ‚Dilemma‘.
Zitat:

Eigentlich gibt es gar nicht viel zu erzählen…
…außer, dass ich heute zwei Vorstellungsgespräche über mich ergehen lassen musste. Termine wie
immer, aber heute bin ich nicht nur wegen der Hitze ausser Atem geraten! Das erste Gespräch war mit einem netten, kompetenten Typen....schwamm drüber. Das Zweite kostete mich echt Nerven. Herrein gebeten wurde eine, wie sich später herrausstellte, 33 jährige Blondine in einem knallengen, grauen Kostüm und aufregend hohen Hacken! Mann, was für eine Frau! Ihre fachlichen Qualifikationen waren unbestritten, aber ich hatte wärend des ganzen Gespräches nur noch die ungeheuer prall gefüllte Bluse unseres hübschen Gastes im Auge! Um es ganz kar zu sagen, die Dame hatte ihre Hauptverkaufsargumente, nämlich ihre gewaltigen, prallen Titten in einen atemberaubenden, schwarzen BH gequetscht, der nun die Knöpfe ihrer weissen Bluse mit wunderbarer Kraft auseinander zerrte! Nach zwanig Minuten Gesprächsdauer legte die Schöne auch noch ihre Jacke ab und ab jetzt wusste ich nicht mehr , wie ich es vermeiden sollte ihr auf die dicken Titten zu starren! Ihre Brüste pressten sich regelrecht aus dem engen BH und drängten gegen den dünnen Stoff ihrer Bluse! Dauernd wechselte die Blonde ihre Sitzposition, warscheinlich auch um ihre phantastische Oberweite immer wieder ins rechte Licht zu rücken und neue Blicke auf sich zu ziehen. Für mich als Busenfetischisten war es eine süsse Qual 1:30h mit dieser verführerischen Frau in einem Raum verbringen zu müssen. Als sie sich bei der Verabschiedung ihr Jacket wieder anzog, streckte sie ihre prallen Titten so weit raus, dass ich glaubte ihre Bluse müsse jeden Augenblick von der Busenmasse gesprengt werden! Ich fürchte, ich muss dem netten jungen Mann absagen.

(Quelle: www.brustverein.de)



Das ist doch nun mal wirklich „sympathisch“! (Wo ist der Kotzsmiley, wenn man ihn
braucht??)

Der arme Mann wollte eigentlich kompetent und seriös wie immer ein Bewerbungsgespräch führen, aber wurde übermannt von seinen Trieben und Neigungen. Er durchlebte 1,5 Stunden Qualen, da die Frau, die natürlich nichts anderes im Sinn (und Kopf) hatte, als ihn mit ihre körperlichen Vorzügen zu überzeugen, dies schamlos ausgenutzt hat. Da möchte man doch wirklich kein Mann sein müssen – schon gar nicht in Entscheidungsträger-Positionen!

Liebe Frauen, wenn Frauenquoten und der Ausbau von Krippenplätzen es nicht richten: Wir können die Genderrevolution trotzdem schaffen. Mit unserem Busen! Er zwingt die Männer in die Knie. Und dazu, Fehler zu machen. Er macht sie zu hechelnden Hündchen, die vor lauter Sabbern die Buchstaben auf der Tastatur nicht mehr lesen (und treffen) können! Zieht einfach beim nächsten Vorstellungsgespräch eine viel zu enge weiße Bluse an und darunter einen „atemberaubenden, schwarzen BH“. Auf dem Stuhl immer schön hin und herrutschen und dann bei der Verabschiedung noch mal schön alles „rausstrecken“, was da ist. Ihr könnt sicher sein, dass euch der Dackel, der euch gegenüber sitzt, einstellt, auch wenn ihr Null Ahnung habt und die Kompetenz einer Barbiepuppe ausstrahlt.

*sich schüttelnd*

Mocca


Montag, 16. Januar 2012

Der Ausschnitt. Oder: Schau mir in die Augen, Kleiner

Viele Männer tun mir leid. Erst begegnen sie uns Frauen mit viel Oberweite ganz professionell und höflich, schütteln Hände, schauen in die Augen, antworten aufmerksam. Aber es gibt eine Spezies von Mann, die dann, sobald sie einmal einen kurz Blick auf die Oberweite (in einer Bluse, einem Kleid mit Ausschnitt – ganz egal, wie!) erhaschen konnte, in eine Art Zwang verfällt:

Ihr Blick fällt ständig zurück auf den Busen, und es wirkt, als würden sich ihre Augen selbständig machen. Und das stresst sie, die armen Männer! Sie werden unruhig, fangen an auf ihren Stühlen hin und her zu rutschen, erste Schweißperlen bilden sich auf ihrer Stirn, sie verlieren ihre Eloquenz und sind als Gesprächspartner schlicht nicht mehr zu gebrauchen. Und je mehr sie das Gefühl haben, wir haben sie ertappt, desto unruhiger werden sie – ein schlimmes Dilemma!

Noch schlimmer ist dabei aber: Wir Frauen werden genauso unsicher! Wir werden total nervös und fragen uns, ob wir ‚dort‘ einen Fleck haben! Vielleicht sollte man sich einfach mal zwei der kleinen ‚Kotztierchen‘ schön mittig auf dem Busen anheften, die unsere Leserin Conny hier mal gegen Flecken empfohlen hat! :D Dann wüssten wir wenigstens, warum da so hingestarrt wird. Und auch das arme Männchen hätte endlich einen schönen Grund, mit dem nackten Finger auf den Busen zu zeigen und zu sagen: „DIE sind aber lustig!“

Mittwoch, 4. Januar 2012

Die maximila Bluse. Oder: Jauchzet, frohlocket!

Aufmerksame Leser meiner Beiträge wissen es bereits: Mein Job erfordert es, dass ich beinahe täglich ganz formell in Bluse und Hosenanzug im Büro erscheine. Umso besser, dass ich als maximila Passformmodel das Privileg habe, alle Modelle als Erste tragen zu dürfen! So hängen sie also jetzt in meinem Schrank: Sechs wunderschöne ’Victorias’ mit speziellem Schnitt und allerlei Details, mit denen ich euch hier nicht langweilen werde…

Jauchzet, frohlocket, ein neues Kapitel in meinem Leben hat begonnen: mein aufrechter Gang ist zurück! Vorbei die Zeiten, in denen ich die Schultern leicht nach vorne schieben musste, um den Druck, der auf den Knöpfen lastete, zu verringern! Vorbei die Zeiten, in denen ich kleine Sicherheitsnadeln, wie sie oft zum Anbringen von Größenschildern verwendet werden, gesammelt habe, um sie dann von innen als Verstärkung anzubringen!

Ich kann jetzt unter Blusen sogar wieder meinen gepaddeten Lieblings-BH tragen, der weitere 2 bis 3 cm hinzu zaubert, die unter Standardblusen einfach nicht mehr "drin" gewesen wären - im wahrsten Sinne des Wortes… Die Freude darüber klingt banal, hat aber handfeste Gründe. Nur mit gepaddetem BH muss ich keine Angst mehr vor einem kalten Luftzug auf dem Flur haben, woraufhin jeder sofort erkennen würde, dass ich friere…


                                    
                                                                     vorher




                                                                    nachher
                                     (Victoria, klassische Bluse rot-weiß gestreift)


Und das Lustigste ist: Ich hab von Männern immer (sehr einfühlsame, ähem) Sprüche gehört wie „ICH find das ja sexy, wenn die Bluse ein bisschen spannt.“ Tja, was gibt's dazu zu sagen, außer: "ICH find das ja besser, wenn ich gut angezogen bin." Aber nach meinen ersten Tagen in passenden Blusen kann ich berichten, dass die bewundernden Blicke kein bisschen weniger wurden. Denn jetzt wird nicht mehr nur mein Busen in Szene gesetzt, sondern auch meine Taille!

Ja, ja, ihr werdet denken, kein Wunder, dass Ina Li so schwärmt, sie steckt ja mit denen von maximila unter einer Decke. Dann kann ich nur sagen: Ausprobieren, selber urteilen! Bei wem die oben genannten Symptome nach dem Anziehen von maximila Blusen nicht aufgetreten sind, der darf sich gerne höchstpersönlich bei mir beschweren (oder sich an seinen Arzt, Apotheker oder direkt an maximila wenden).


Gibt es hier schon maximila-Blusenträgerinnen unter uns? Wie sind eure Erfahrungen?


Aufrechte Grüße an alle 
Ina Li